„Mein mutiger Weg“ – Berufsorientierung auf Augenhöhe an der IGS Betzdorf-Kirchen war ein voller Erfolg

„Sei freundlich zu dir selbst!“ ist wohl eine Aufforderung, die Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach einem geeigneten Beruf weniger vermuten. Entsprechend überrascht waren die Schülerinnen und Schüler der Stufen 11 und 12 der IGS Betzdorf-Kirchen, als sie eben genau dazu in dem eintägigen Seminar zur Berufsorientierung der drei jungen Mitarbeiter des Startup-Unternehmens „Mein mutiger Weg“, das sich auf die Begleitung junger Menschen spezialisiert hat, aufgefordert wurden. Auf interaktive Art und Weise, geprägt von Phasen der Bewegung, des stillen Zuhörens, aber auch der Arbeit in Kleingruppen, wurden die Jugendlichen, unterstützt durch adressatengerechte Videos und Musik, dazu angeleitet, offensiv und mutig mit ihren Stärken und Schwächen umzugehen und sich dabei zu verschiedenen Berufsfeldern zu informieren. Gerade diese Kombination aus Elementen klassischer Berufsorientierung mit jenen der Persönlichkeitsentwicklung und der positiven Psychologie sei elementar für das Seminar, denn die Arbeit an der eigenen Zukunft solle Spaß machen, sagte einer der drei Seminartrainer.

Mit Erfahrungsberichten aus dem persönlichen Leben veranschaulichten die Trainer, dass Schwächen fester Bestandteil einer jeder Persönlichkeit sind, mit denen man aber lernen könne, umzugehen. Eine Schwäche vieler Menschen sei es, dem Gegenüber nicht in die Augen zu schauen. Das merkten dann auch die Schülerinnen und Schüler, als sie dazu aufgefordert wurden, einem Mitschüler zwei Minuten lang in die Augen zu schauen, ohne die Arme zu verschränken, ohne den Blicken des Partners auszuweichen und vor allem ohne ein Grinsen aufzusetzen.

Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erarbeiteten die drei Trainer fünf Schritte als „Plan für meinen mutigen Weg“, der darauf basiert, auf die eigenen Stärken zu setzen, die Traumjob-Kriterien zu entdecken, Selbstvertrauen aufzubauen, das eigene Zukunftsbild zu kreieren und letztlich mutig zu handeln. Insgesamt ist es damit den „Mutmachern“, wie sie sich selbst bezeichnen, laut Schülerinnen und Schülern gelungen, positiver und mutiger in die eigene persönliche und berufliche Entwicklung zu blicken.

 

 

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